Steuerzahler können 20 Prozent der angefallenen Kosten für Dienstleistungen für Haustiere steuerlich geltend machen, wenn ein Bezug zum Haushalt vorliegt. Das gilt für alle haushaltsnahen Dienstleistungen bis zu 4.000 Euro pro Jahr.

Wenn Betreuer, Tierfriseur oder Hundetrainer ins Haus kommen oder den Hund an der Haustür zum Gassi gehen abholen, sind die Kosten entsprechend abzugsfähig. Kosten für eine Tierpension lassen sich aber nicht in der Steuererklärung geltend machen. Das gilt auch für Nachbarn, die sich in ihrer Freizeit um das Tier kümmern. Abgesetzt werden können nur Kosten für Dienstleister, die eine Rechnung ausstellen können.

Die Kosten müssen unbar beglichen werden. Auf Nachfrage müssen Belege von Überweisungen vorgelegt werden. Dabei sind nur Arbeitskosten, nicht aber Materialkosten berücksichtigungsfähig, d. h. auch Kosten für Anschaffung, Futter und Versicherung sowie die Behandlung durch einen Tierarzt oder die Hundesteuer lassen sich nicht absetzen.