Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschied, dass das Land Berlin zu Recht eine Bewerbung um eine Stelle im Objektschutz der Berliner Polizei abgelehnt hat, weil der Bewerber sichtbare Tätowierungen trägt, die Zweifel an seiner Verfassungstreue begründen (Az. 5 Ta 730/19).

Der Mann trug auf dem Arm sichtbare Tätowierungen, die das Wort „omerta“, Revolverpatronen und Totenköpfe abbilden. Nachdem er sich erfolglos um eine Stelle im Objektschutz der Berliner Polizei beworben hatte, verlangte er vom Land Berlin, eine der ausgeschriebenen Stellen nicht zu besetzen. Das Verfahren wurde von den Parteien für erledigt erklärt, nachdem alle Stellen anderweitig besetzt worden waren. Daher war nur noch über die Kosten des Verfahrens zu entscheiden. Diese muss nun der Antragsteller tragen.