Erhalten Eltern Gehaltsnachzahlungen, so müssen diese bei der Bemessung des Elterngelds berücksichtigt werden. Das hat das Bundessozialgericht entschieden (Az. B 10 EG 1/18 R).

Nachgezahlter laufender Arbeitslohn, den die Eltern außerhalb der maßgeblichen 12 Monate vor dem Monat der Geburt des Kindes (Bemessungszeitraum) “erarbeitet” haben, ist der Bemessung des Elterngelds zugrunde zu legen. Maßgeblich sei im Wesentlichen, wann die Gehaltsnachzahlung zugeflossen ist. Dies folgt aus der gesetzlichen Neuregelung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) zum 18. September 2012.