Eine Pfandflaschensammlerin hat einen Anspruch auf Hartz IV-Leistungen, wenn die Einnahmen so gering sind, dass sie nicht angerechnet werden können. So entschied das Sozialgericht Düsseldorf (Az. S 37 AS 3080/19).

Das Jobcenter hatte Zahlungen unter Hinweis auf widersprüchliche Angaben verwehrt.

Das Gericht hat der Klägerin Recht gegeben. Sie haben nachgewiesen, dass sie wohnungslos sei, weder Einkommen noch Vermögen habe und nicht in einer Bedarfsgemeinschaft lebe. Ihr stehe daher der Regelbedarf zu. Einnahmen aus dem Sammeln von Pfandflaschen seien zu vernachlässigen.