Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder aus vergleichbaren nebenberuflichen Tätigkeiten, aus nebenberuflichen künstlerischen Tätigkeiten oder aus der nebenberuflichen Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen im Dienst oder im Auftrag einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke sind bis zu 2.400 Euro pro Jahr steuerfrei.

Die Oberfinanzdirektion Frankfurt a. M. hat zu den Grundsätzen der Anwendung der Steuerbefreiung nach aktueller Rechtslage Stellung genommen (Az. S-2245 A-002 – St 29).

Verluste aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter können auch dann steuerlich berücksichtigt werden, wenn die Einnahmen den sog. Übungsleiterfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro pro Jahr nicht übersteigen.

Wenn Betriebsausgaben zur Vorbereitung einer o. g. steuerbefreiten Tätigkeit fallen und diese später nicht aufgenommen wird, kann der entstandene Verlust in voller Höhe, also ohne Kürzung um den Freibetrag, berücksichtigt werden.