Das Sozialgericht Dortmund entschied, dass ein Versicherter, der einen Tinnitus darauf zurückführt, dass er mehrfach im Möbelgeschäft ausgerufen worden sei, keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung hat (Az. S 17 U 1169/16).

Der klagende Möbelverkäufer war während seiner versicherten Tätigkeit mehrfach mittels einer Lautsprecheranlage ausgerufen worden und habe dadurch nach eigenen Angaben einen Tinnitus erlitten. Die Berufsgenossenschaft lehnte die Anerkennung eines Arbeitsunfalles ab.

Das SG Dortmund hat die hiergegen erhobene Klage als unbegründet abgewiesen. Nach Auffassung des Gerichts ist zwar bei dem Kläger ein Schaden des Hörapparates diagnostiziert worden. Jedoch sei es auszuschließen, dass dieser Schaden auf die Lautsprecherdurchsagen zurückzuführen sei.