Der Bundesfinanzhof entschied, dass die Aufwendungen für eine Wohnung nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG i. V. m. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG nur dann als vorab entstandene Werbungskosten einer doppelten Haushaltsführung abziehbar sind, wenn der Steuerpflichtige endgültig den Entschluss gefasst hat, die Wohnung zukünftig im Rahmen einer steuerlich anzuerkennenden doppelten Haushaltsführung zu nutzen. Ob dies der Fall ist, ist aufgrund einer Gesamtwürdigung der objektiven Umstände des Einzelfalls zu entscheiden (Az. VI R 1/18).

Die bloße Behauptung, dass bestimmte Aufwendungen aus beruflichem Anlass entstanden sind, genüge aber nicht.