Wer als Rentner weiterhin arbeitet, sollte an steuerrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen denken. Personen, die die Regelaltersgrenze erreicht haben und eine Altersrente beziehen, dürfen unbegrenzt dazuverdienen, ohne dass ihnen die Rente gekürzt wird. Gesetzliche Grenzen können die Höhe des Hinzuverdienstes beschränken. Dies ist aber u. a. abhängig von der Art des Rentenbezuges. Die Regelaltersgrenze – also das Renteneintrittsalter für die Regelaltersrente – variiert je nach Geburtsjahrgang. Denn das Alter für den regulären Renteneintritt wird schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre angehoben.

Menschen, die noch nicht die Regelaltersgrenze erreicht haben, sind sozialversicherungspflichtig, wenn sie mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Aber auch wenn ein Rentner einen Mini-Job unter 450 Euro annimmt, muss der Arbeitgeber beispielsweise einen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung zahlen. Dieser liegt bei 15 Prozent.

Wenn Rentner eine Teilrente beziehen oder eine Altersvollrente vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze bekommen, müssen sie einen Eigenanteil zur Rentenversicherung von 3,6 Prozent entrichten. Von dieser Pflicht kann man sich unter bestimmten Umständen befreien lassen. Dann muss aber ein Antrag beim Arbeitgeber dafür gestellt werden.

Hinweis

Auch Rentner müssen Einkommensteuer zahlen. Wer bereits in Altersrente ist, kann jedoch einen Steuerfreibetrag in Anspruch nehmen. Bei Fragen zum Thema berät Sie Ihr Steuerberater.